Berliner Redekurse Blog

Freie Rede und Rhetorik im Juni 2017

Der nächste 2-tägige Rhetorik-Kurs “Freie Rede und Rhetorik” läuft am 09. und 10.06.2017 in Berlin. Die genauen Zeiten sind

Fr. 09.06.2017 von 18 bis 22 Uhr und
Sa. 10.06.2017 von 10 bis 17 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Freie Rede und Rhetorik – der Weg zum professionellen Vortrag

Der nächste 2-tägige Rhetorik-Kurs “Freie Rede und Rhetorik” läuft am 30. September und 01.Oktober 2016 in Berlin. Die genauen Zeiten sind

Fr. 30.09.2016 von 18 bis 22 Uhr und
Sa. 01.10.2016 von 10 bis 17 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Am 17. und 18.04.2015 Freie Rede und Rhetorik

Der nächste 2-tägige Rhetorik-Kurs “Freie Rede und Rhetorik” läuft am 17. und 18. April 2015 in Berlin. Die genauen Zeiten sind

Fr. 17.04.2015 von 18 bis 22 Uhr und
Sa. 18.04.2015 von 10 bis 17 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Redewettbewerb der Berliner Speaker’s Corner am 6.7.2014 mit Peter Lüder

Redewettbewerb Speakers Corner

Berliner Speaker’s Corner – die Bühne der Berliner

Der 1. Redewettbewerb 2014 nach dem Volksentscheid auf der Tempelhofer Feld

 

(am Sonntag, den 06. Juli 2014 um 16 Uhr)

 

Nach dem Volksentscheid ist klar: Die Bühne der Berliner bleibt. Auch zukünftig wird es auf dem Tempelhofer Feld einen Redewettbewerb der Berliner Speaker’s Corner geben, an dem jede und jeder teilnehmen kann. In diesem Jahr findet er am Sonntag den 6. Juli 2014 um 16 Uhr statt.

Die Berliner Speaker’s Corner ermöglicht es jeder Berlinerin und jedem Berliner, sich in der Öffentlichkeit zu äußern. In einem als Wettbewerb angelegten Redefest  reden Betroffene, Erregte und Interessierte zu dem Thema, das ihnen am meisten unter den Nägeln brennt.

In der ersten Runde des Redewettbewerbs kann sich jeder anmelden, mitreden und bei einer Redezeit von 2 Minuten das Publikum für sich gewinnen. In der Endrunde bekommen die sechs interessantesten RednerInnen noch einmal 6 Minuten, um ihr Thema zu vertiefen. Anschließend küren wir einen Sieger und prämieren die drei interessantesten Beiträge.

Unter Bäumen beim Haupteingang Columbiadamm lagern die Zuhörer und folgen den Beiträgen. Es gibt Kaffee und Bier. Hier kann man urdemokratische Redefreiheit genießen. Das ist angenehm, intelligent und unterhaltsam. Und in den Pausen entstehen Gespräche und Diskussionen über die Beiträge. Die Bühne der Berliner regt an und manchmal auch auf.

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“Gedanken Impulse” – Veranstaltung am 30.05.2014 in Berlin

Drei Speaker, die Ihnen mitreißende Gedanken, Impulse, Anstöße, Ideen un Umsetzungsvorschläge mit auf den Weg geben.

Palisade - Rednerveranstaltung am 30.05.2014

 

 

 

 

 

 

Am 30.05.2014 ab 19 Uhr veranstalten die Berliner Redekurse einen Abend mit drei Vortragsrednern, für Anregungen, Austausch, Ideen. Das wird interessant sein und viel Spaß machen.

 

 

Peter Lüder

„Wie würde Johnny Depp präsentieren?“

Der Vortrag zum Buch: Souverän auftreten – Zuhörer mitreißen – persönlich überzeugen.

 

 

Petra Barsch

„Wie Sie Ihren Traumjob finden“

Potenziale – Strategien – Wege

 

 

Nicolas Matt

„Jeder kann alles lernen“

Die Strategien der größten Genies aller Zeiten

 

 

Ort:

Palisade

Palisadenstr. 48
10243 Berlin

(im Plenarsaal)

 

Datum:

Freitag, der 30.05.2014

 

Einlass ab 19 Uhr.

Beginn 19.30 Uhr

 

Unkostenbeitrag 15,- Euro.

 

Dieser Abend wird viele Impulse, Gedanken, Anstöße geben. Wir holen die Speakerszene nach Berlin.

Und in der Pause und anschließend wird es wieder genug Zeit geben um zu netzwerken.

 

Da wir eine begrenzte Platzzahl haben, bitten wir um eine kurze Anmeldung per Email (info@berlinerredekurse.de)

 


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Terminänderung Freie Rede und Rhetorik

Der Grundlagenkurs “Freie Rede und Rhetorik” ist von Mitte Juni auf Anfang Juli verschoben. Er findet jetzt statt am

 

Fr. 04.07.2014 von 18 bis 22 Uhr und

Sa 05.07.2014 von 10 bis 17 Uhr in Berlin.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Wie würde Johnny Depp präsentieren?


Wie würde Johnny Depp präsentieren?

Was Sie von Schauspielern für Ihren Vortrag lernen können

 

Was wir von Schauspielern für das Berufsleben lernen können

Im Leben übernehmen wir ständig Rollen. Und wie auf der Bühne füllen wir auch die eigene Rolle als Chefeinkäufer oder Teammitglied sehr individuell aus. Genauso ist es, wenn wir uns vor eine Gruppe stellen und etwas präsentieren.

Doch es ist im Leben wie auf der Bühne oder im Film: Manche Interpretation kommt gut an, manche weniger. Mit diesem Buch wird der Leser Schritt für Schritt herausfinden, wie er seinen individuellen Weg findet, um souverän und überzeugend aufzutreten. Er wird herausfinden, wie er den Inhalt dramaturgisch mitreißend aufbauen kann und welche Mittel ihm zur Verfügung stehen, um inhaltlich und persönlich Funken zu schlagen. Viele konkrete Anregungen aus der Schauspielerei sowie aus der Film- und Theaterpraxis helfen, die riesige Chance, die darin liegt, auf eine Bühne zu treten und zu reden und zu präsentieren, für sich gewinnbringend zu nutzen.

Aus dem Inhalt:

Gert Voss: »Ich war sehr schüchtern.« – Wie Sie Redeangst und Rot- werden überwinden

Johnny Depp: »… sonst ist alles Lüge« – Die Arbeit an der Rolle des Präsentierenden

Elizabeth McGovern: »Das absolute Selbstbewusstsein, immer auf den Füßen zu landen.« – Fragenkatalog für mehr Selbst-Bewusstsein bei Ihrer Arbeit an der Rolle des Präsentierenden

Al Pacino: »Der Autor ist alles.« – Dramaturgie ist die Grundlage für einen spannenden Vortrag

 

 

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Peter Lüder – Rhetoriktrainer, Coach für Vortrag und Präsentation, Speaker

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Termine der nächsten Seminare

Die nächsten Seminare finden an folgenden Terminen statt:

 

Freie Rede und Rhetorik für Anfänger (Grundlagen)

(Rhetorikseminar jeweils über 2 Tage)

Freitag, den 15.11.2013 von 16 bis 21.30 Uhr

Samstag, den 16.11.2013 von 10 bis 17 Uhr

 

Freitag, den 17.01.2014 von 16 bis 21.30 Uhr

Samstag, den 18.01.2014 von 10 bis 17 Uhr

 

Freie Rede und Rhetorik für Fortgeschrittene

(Rhetorikseminar über 2 Tage)

Freitag, den 06.12.2013 von 16 bis 21.30 Uhr

Samstag, den 07.12.2013 von 10 bis 17 Uhr

 

Rhetorik intensiv auf Gran Canaria

(Rhetorikseminar intensiv über 3 Tage)

29. bis 31.01.2014

in Puerto de Mogan

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Peter Lüder führt Regie beim Festakt “Unternehmen Oper”

Am 29.08.2013 fand anlässlich der Ausstellungseröffnung von Verdi. Boito. Ricordi. “Unternehmen Oper” ein Festakt in der Hauptstadtrepräsentanz von Bertelsmann statt. Interviews auf der Bühne mit dem Vorstandsvorsitzenden von Bertelsmann, Dr. Thomas Rabe, dem italienischen Botschafter und anderen, 10 Musiker des DSO, drei Sänger und drei Schauspieler ließen in der Regie von Peter Lüder die Entstehungsgeschichte von Verdis letzten beiden Oper lebendig werden – “Otello” und “Falstaff”.

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Reden vor Gruppen professionalisieren – Im Redekurs lernen Sie, Vorträge und Präsentationen souverän zu meistern

Selbstsicher reden.
Überzeugend präsentieren.

Im Herbst gibt es wieder mehrere Termine, um zu lernen, sicher und professionell in Präsentationen und Vorträge aufzutreten und den eigenen Inhalt souverän zu vermitteln.

Freie Rede und Rhetorik (Grundlagen)

In 2 Tagen die Grundlagen einer professionell aufgebauten Präsentation lernen, einen kleinen Vortrag entwickeln und halten.

1. Termin:
Freitag, den 06.09.2013 von 16 bis 21.30 Uhr und
Samstag, den 07.09.2013 von 10 bis 18 Uhr.

2. Termin:
Freitag, den 15.11.2013 von 16 bis 21.30 Uhr und
Samstag, den 16.11.2013 von 10 bis 18 Uhr.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Redekurs intensiv – über 7 Wochen

Sie professionalisieren in intensiver 7-wöchiger Arbeit Ihr Auftreten in Vorträgen etc. Jede Woche bekommen Sie die Möglichkeit. einen kurzen Vortrag zu halten , professionelles Feedback zu bekommen, Ihr Handwerk zu erlernen, Erfahrungen zu sammeln und den eigenen Stil in Vorträgen, Präsentationen und Selbstpräsentationen zu finden.

Jeweils Dienstag, vom 15.10. bis 26.11.2013, immer von 18.30 bis 21.45 Uhr.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Für Fragen wenden Sie sich jederzeit gerne an mich.
Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

Schöne Grüße
Peter Lüder

Reden vor Gruppen.
Mit Persönlichkeit überzeugen.

Gerne dürfen Sie diesen Newsletter an andere Interessierte weiterleiten.

Alles Seminare sind zu 50% finanzierbar durch die Bildungsprämie.
Mehr Infos unter www.bildungspraemie.info

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ABMELDEN.

Peter Lüder
Regisseur und Rhetoriktrainer

Sie erreichen mich über
Tel: 030 2146 1083
Email: redekurs@web.de

Weitere Informationen

www.berlinerredekurse.de

Kurzbiografie
Peter Lüder ist Regisseur an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern in Deutschland. Vorher arbeitete er 10 Jahre lang als Schauspieler in Deutschland und der Schweiz. Nach einer Trainerausbildung wurde er zum gefragten Rhetoriktrainer, u.a. bei der Daimler AG. Er ist Gründer der „Berliner Redekurse“ und Initiator der “Berliner Speaker’s Corner”. Als Coach in der Wirtschaft unterstützt er Führungskräfte bei Präsentationen und öffentlichen Auftritten.

Mehr Informationen unter www.peterlüder.de

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Im Redekurs Vorträge und Präsentationen halten professionell und intensiv erlernen – Wie Sie durch das Theater einen souveränen Auftritt beim Reden vor Gruppen hinlegen


Selbstsicher reden.
Überzeugend präsentieren.

 

Im Herbst gibt es wieder mehrere Termine, um zu lernen, sicher und professionell in Präsentationen und Vorträge aufzutreten und den eigenen Inhalt souverän zu vermitteln.

 

Freie Rede und Rhetorik (Grundlagen)

In 2 Tagen die Grundlagen einer professionell aufgebauten Präsentation lernen, einen kleinen Vortrag entwickeln und halten.

1. Termin:
Freitag, den 06.09.2013 von 16 bis 21.30 Uhr und
Samstag, den 07.09.2013 von 10 bis 18 Uhr.

2. Termin:
Freitag, den 15.11.2013 von 16 bis 21.30 Uhr und
Samstag, den 16.11.2013 von 10 bis 18 Uhr.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

 

Redekurs intensiv – über 7 Wochen

Sie professionalisieren in intensiver 7-wöchiger Arbeit Ihr Auftreten in Vorträgen etc. Jede Woche bekommen Sie die Möglichkeit. einen kurzen Vortrag zu halten , professionelles Feedback zu bekommen, Ihr Handwerk zu erlernen, Erfahrungen zu sammeln und den eigenen Stil in Vorträgen, Präsentationen und Selbstpräsentationen zu finden.

Jeweils Dienstag, vom 15.10. bis 26.11.2013, immer von 18.30 bis 21.45 Uhr.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

 

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Schöne Grüße
Peter Lüder

Reden vor Gruppen.
Mit Persönlichkeit überzeugen.

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            Peter Lüder
  Regisseur und Rhetoriktrainer

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www.berlinerredekurse.de

Kurzbiografie

Peter Lüder ist Regisseur an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern in Deutschland. Vorher arbeitete er  10 Jahre lang als Schauspieler in Deutschland und der Schweiz. Nach einer Trainerausbildung wurde er zum gefragten Rhetoriktrainer, u.a. bei der Daimler AG. Er ist Gründer der „Berliner Redekurse“ und Initiator der "Berliner Speaker's Corner". Als Coach in der Wirtschaft unterstützt er Führungskräfte bei Präsentationen und öffentlichen Auftritten.

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Sommer der Rhetorik – Rhetorikseminare und Workshops einzeln buchbar im August 2013 in Berlin

Vom 9.8. bis zum 8.9.2013 veranstalten die Berliner Redekurse ein besonderes Weiterbildungsprogramm für alle, die beruflich oder privat souverän und professionell vor anderen Menschen stehen und reden wollen. Was braucht eine professionelle Präsentation? Wie baue ich einen mitreißenden Vortrag auf? Wie verbessere ich mein Selbstbewusstsein und meine Ausstrahlung?

Für diesen Monat der Rhetorik – Weiterbildung haben die Berliner Redekurse vier gestandene Trainer mit künstlerischem Hintergrund gewonnen. Von Stimme über Dramaturgie bis zu Flipchart-Visualisierung finden Sie alles, was Sie zum professionellen Präsentieren brauchen. Sogar die Möglichkeit, in sehr kleiner Gruppe eine anstehende Präsentation oder einen Vortrag zu überprüfen, sich professionelles Feedback und Anregungen zu holen.

Sie können sich Ihr Weiterbildungsprogramm persönlich zusammenstellen. Und mit jedem zusätzlich gebuchten Workshop wird es günstiger. Denn je mehr Workshops Sie besuchen, desto größer wird Ihr Rabatt.

Die Trainer kommen fast alle aus dem Theater. Sie wissen also, was wirklich nötig ist für einen überzeugenden Auftritt. Lassen Sie sich schulen und gleichzeitig inspirieren. Lernen Sie mit Spaß und nachhaltiger Wirkung.

Informationen finden Sie unter http://www.berlinerredekurse.de/seminare/sommer-der-rhetorik

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Jahresprogramm der Berliner Redekurse bis Jan. 2014 – Rhetorikkurse, Rhetorikseminare, Improtheater Workshops für Ihr professionelles Auftreten

Im Jahresprogramm der Berliner Redekurse finden die Termine und Preise für die verschiedenen Kurse. Lernen Sie, souverän aufzutreten und mitreißend vor Gruppen zu reden.

Einen Überblick bekommen Sie hier.

Der “Sommer der Rhetorik” (vom 9.8. bis zum 8.9.2013) wird Ihnen die Möglichkeit  geben, aus einer großen Auswahl von Ein-Tages-Seminaren zum Thema “Professionell und überzeugend vor Gruppen reden und präsentieren” geben. Der genaue Zeitplan folgt bald. Sie können ihn auch gerne per Email anfordern.

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Pressebericht im Architektenblatt über das Seminar „Mehr Persönlichkeit, weniger PowerPoint – erfolgreich präsentieren“ mit Peter Lüder

Präsentationstechniken

Bühne für Baumeister

Veröffentlicht am 1. Oktober 2012

Ein Theaterregisseur lehrt Architekten wirkungsvolleres Präsentieren. Text: Ralf Kalscheur

Als Schauspieler und Theaterregisseur hat Peter Lüder im Laufe seines über 20-jährigen Berufslebens etliche misslungene Inszenierungen erlebt. Doch diese erwischten ihn kalt: Seine Baugenossenschaft hatte einige Architekten eingeladen, in siebenminütigen Kurzvorträgen für ihre Ideen zu werben. „Keiner hat unter 15 Minuten geredet“, erinnert sich Lüder. Was den Theatermann aber richtig quälte, war die Eintönigkeit der Vorstellungen. Eine dröge PowerPoint-Präsentation folgte der nächsten. Hauptdarsteller in Serie: der Beamer, von dessen grellem Licht sich die Referenten bereitwillig ins Halbdunkel drängen ließen, um daraus schattenhaft ein Bild nach dem anderen zu kommentieren.

Peter Lüder, Regisseur und Rhetoriktrainer

Überzeugend: Als Theaterregisseur kennt Peter Lüder die Tricks einer erfolgreichen Selbstinszenierung vor Publikum. Er gibt sie jetzt auch an Architekten weiter. Foto: Heike Steinweg

„Die Veranstaltung war mein Aha-Erlebnis“, sagt Peter Lüder, der erkannte: Bühnengesetze gelten auch für Architekten. Lüder hat bei Peter Zadek am Berliner Ensemble assistiert und danach über 40 Inszenierungen an verschiedenen deutschen Bühnen verantwortet. Doch Beruf und Broterwerb sind in diesem Metier mitunter schwer in Einklang zu bringen. Seine Auftragslage war zuletzt schwankend, aber dann kam Land in Sicht: Der Regisseur bildete sich zum Kommunikationstrainer fort und verknüpfte die Lehren der Rhetorik mit seinem Wissen um die Bühnenwirksamkeit.

Vorstellungsrunde und Horrorvorstellung

Wir sitzen in einem Seminarraum der Architektenkammer Berlin, auf dem Programm steht: „Mehr Persönlichkeit, weniger PowerPoint – erfolgreich präsentieren“. Theatermann Lüder bittet zur Vorstellungsrunde der 13 Teilnehmer: Sabrina ist eine selbstständige Architektin aus Mitteldeutschland. „Ich habe große Probleme bei der Akquise und bekomme einfach nicht die Aufträge, die ich haben will“, klagt sie. „Ich habe mich gefragt, ob das vielleicht an meinem Auftreten liegt.“ Jens ist an der Reihe, er ist aus Hamburg angereist. „Ich will lernen, souveräner zu wirken, weil ich in meinem Aufgabenbereich auch präsentieren muss. Aber ich bin kein Redner und werde nie einer sein“, sagt er. Das Seminar, das freie Sprechen vor Menschen sei für ihn der reine Horror.

Im zweiten Akt bringt Peter Lüder eine Kamera in Position. Wir haben zwei Minuten Zeit, um uns, nun vor Gruppe und Aufnahmegerät stehend, noch einmal vorzustellen und persönliche Erwartungen an das Seminar zu formulieren. Bühne frei für Erik, Chef eines nicht ganz kleinenArchitekturbüros in Hamburg. „Ich habe noch nie einen Rhetorik-Kurs besucht und wollte mal wissen, wie das so ist“, erzählt er, eine Hand gelassen in die Hosentasche steckend. Routine und eine in sich ruhende Ausstrahlung verraten den Präsentations-Profi. Das mit der Hand in der Hosentasche ist übrigens nicht verboten – wenn es zum Auftreten passt, merkt der Trainer an. Er ist kein Freund der ganzheitlichen Körpersprache nach der Lehre Samy Molchos. „Gesten haben keine Bedeutung, sie haben aber sehr wohl Wirkung“, sagt Lüder. ­Abgang, Applaus für Erik. Fast die Hälfte der Seminar-Teilnehmer steht bei ihm in Lohn und Brot. Auch Jens.

Reden kann man lernen

Die Kamera und 13 Augenpaare, darunter die seines Chefs, beobachten nun seinen Vortrag: Jens, seiner Angst-Situation ausgeliefert. In der Gruppe wird gleich hinterher die Filmaufnahme von Jens’ Auftritt zusammen mit ihm besprochen. Er steht etwas unruhig, verlagert zu oft das Gewicht vom einen auf das andere Bein. „Rennen Sie vor einer Präsentation einmal den Flur runter“, rät Peter Lüder. „Das baut Spannung ab.“ Doch abgesehen vom unsicher wirkenden Wippen ist dem Mann das hohe Lampenfieber, entgegen seiner Befürchtung, kaum anzumerken. Diese Diskrepanz zwischen Selbst- und Außenwahrnehmung ist ein Phänomen, das die meisten Teilnehmer eint. Carola, Architektin aus Berlin, spricht ihre Nervosität in ihrem Vortrag direkt an. Innerlich, so verrät sie später, verlor sie sogar kurz den Faden, weil sie so aufgeregt war. Nach außen wirkte sie wie die Ruhe selbst.

Die permanente Selbstbeobachtung ist eine Falle für den Redner. „Man muss weg von dem Gedanken ‚Die Leute wollen mich bewerten‘ und hin zu der pragmatischen Einstellung gelangen: ‚Die wollen etwas von mir erfahren‘“, erklärt Peter Lüder. Das erfordere viel Übung, denn: „Es gibt keine geborenen Redner. Das ist harte Arbeit. Aber jeder kann lernen, die Rolle des Redners zu spielen, ohne darüber nachzudenken.“

Sabrina, die Schwierigkeiten mit der Akquise hat, ist dran. Lampenfieber ist nicht das Kernproblem der erfahrenen Architektin. Ihr Auftritt indes offenbart Schwächen in Körpersprache und nonverbaler Kommunikation. Ihr fehlt die Bühnenpräsenz. Die Mimik vermittelt keine Überzeugung, die Gestik wirkt schüchtern, der Körperhaltung fehlt die Spannung. Die Folge: Sabrinas Kompetenz-Botschaft geht unter, weil sie nicht gewinnend vorgetragen wird. „Man muss dem Zuhörer emotionales, bildhaftes Futter geben, damit er ihre Gedanken zu seinen machen kann“, sagt Peter Lüder. „Machen Sie zwischen Kernsätzen kurze Pausen, das stellt die Bedeutung des Gesagten heraus. Und senken Sie zum Ende jedes Satzes die Stimme.“ Eine monotone Stimmlage wirkt ungemein ermüdend.

Entspannung und Intuition

Wir stehen im Kreis und schütteln unsere Arme, schütteln unsere Beine. Wir beugen uns tief nach unten, ganz tief, und berühren unsere Füße. Locker werden. Ruhig atmen. Vor der Körpermitte, etwa in Bauchhöhe, legen wir nun unsere Fingerspitzen gegeneinander und bilden dabei eine Raute. Angela Merkel hat eine ähnliche Geste weithin bekannt gemacht. Fingerspitzen ein paar Sekunden zusammenpressen, dann wieder den Druck lösen. Die Übung soll die Atmung regulieren und helfen, innere Anspannung abzuleiten, lehrt Lüder.

Der Kreis öffnet sich. Nacheinander soll jetzt jeder Teilnehmer außen um den Halbkreis herumgehen, um dann auf der imaginären Bühne vor versammelter Mannschaft eine spontane Ansprache zu halten. „Wirkung ist nichts Absolutes, sondern sehr subjektiv“, hat der Trainer uns mit auf den Weg gegeben. „Sie können und müssen nicht allen Leuten gefallen.“ Stattdessen komme es beim freien Reden darauf an, eine eigene Haltung zu entwickeln, intuitiv zu handeln und nicht blind den Rhetorik-Regeln zu folgen. „Wer etwa stur den Blickkontakt sucht, weil die Regel das verlangt, der starrt nur noch“, sagt Peter Lüder.

Ich sage: „Guten Tag, ich habe den langen Weg einmal rund um den Kreis gemacht, nur um mich bei Ihnen und Herrn Lüder zu bedanken. Dafür, dass ich als teilnehmender Beobachter hier mitmachen und ein bisschen spionieren darf.“ Na ja. Das Publikum hat mich immerhin nicht mit Tomaten beworfen. Kritik vom Trainer: Ich suche zu wenig den Blickkontakt und rede zu leise. Er schickt mich erneut zum Gang um den Kreis. Beim zweiten Versuch konzentriere ich mich darauf, einige Zuhörer direkt anzusprechen und ihnen dabei in die Augen zu schauen. Leider vergesse ich darüber, lauter zu sprechen. Innerlich formuliere ich recht laut ein Wort mit S. Der Kreislauf des Übens sieht für mich noch viele Runden vor.

Zum Glück bin ich in dieser überschaubaren Runde nicht nervös, zumindest nicht sehr. Denn trotz Merkel-Geste und Rennen auf dem Flur – gegen starkes Lampenfieber ist wenig auszurichten. Auch Peter Lüder hat da nur schwachen Trost, wenn er von Schauspielern berichtet, die vor einem Auftritt den ganzen Tag in der Kneipe flippern müssen, um es zu bekämpfen. Er selbst war immer sehr nervös, sobald sich der Vorhang hob, sagt er. Man kann wohl nur mit dem Lampenfieber umgehen lernen, irgendwie.

PowerPoint nur in der Nebenrolle

In der letzten Übung des Tages möchte Peter Lüder, dass wir mit sechs Drudeln – das sind erklärungsbedürftige Kritzeleien – eine Erfolgsgeschichte erzählen. Man steht also neben dem Tafelschreibblock, kritzelt, vom Publikum halb abgewandt, Comicbilder, sagt etwas dazu und kritzelt wieder. Da macht nicht mehr jeder Teilnehmer mit, der Tag war lang. Das Übungsziel ist zwar nachvollziehbar: Es geht um das lebendige Einbeziehen von Bildern in den freien Vortrag. Berufsnäher wäre es jedoch gewesen, dies mit PowerPoint-Folien zu trainieren. Aber die Seminarteilnehmer haben schon bei der nächsten Präsentation im Job die Gelegenheit, den Beamer mal ein Stück aus dem Rampenlicht zu rücken. Und sich selbst hinein. Wie man nach und nach in die Rolle des Redners wachsen kann, wissen wir ja jetzt. n

Die Vornamen der Architekten sind geändert.

Ralf Kalscheur ist freier Journalist in Berlin.

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